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Beflügelte Gäste in den ersten Klassen

Vorfreude und Aufregung machte sich kurz nach den Osterferien in den ersten Klassen breit. Wer sind die von den Klassenlehrerinnen und Herrn Schubert groß angekündigten Gäste? Und haben wir dafür überhaupt genug Platz in unseren Klassenzimmern? Mindestens fünf Neue sollten in die ersten Klassen kommen.

Verpackt in einem recht kleinen Paket erreichten uns unsere Gäste. Nach dem ersten Kennenlernen legte sich die Aufregung bei den Kindern recht schnell und wandelte sich vielmehr in Neugierde sowie großes Interesse. Jede Klasse bekam nämlich Zuwachs von sogar sieben Schmetterlingsraupen. Diese – zu Beginn kaum größer als eine Bleistiftspitze – waren von nun an die Mitbewohner in den Klassen 1a und 1b. In den daran anschließenden Wochen bis zu den Pfingstferien sollte genau beobachtet, gezeichnet und insgesamt erforscht werden, wie aus einer kleiner Raupe ein schöner Schmetterling (oder noch präziser: ein Distelfalter) wird. Unsere „Haustiere“ bekamen dann auch schnell ein schönes Plätzchen im Klassenzimmer. Hier konnten sie fressen, schlafen, sich einfach wohlfühlen und eine Raupe sein -> Ein Leben wie im Paradies. Nachdem dann alle satt und zufrieden waren, folgte die größte Hürde im Leben eines Schmetterlings: Die Verpuppung. Dafür kletterten die Raupen an den Deckel der Box, um dann von dort oben in ihrem Kokon herabzuhängen und sich langsam aber sicher in einen Schmetterling zu verwandeln. Es hieß also von da an warten und geduldig sein. 7 – 14 Tage sollte es dauern. Bevor es aber losgehen konnte, mussten alle Raupen noch in die größere Voliere umgesetzt werden. Denn nach dem Schlüpfen aus dem Kokon brauchen die Schmetterlinge nur 2 Stunden, um sich auf ihren ersten Jungfernflug vorzubereiten.

Nach dem langen Wochenende um Christi Himmelfahrt war dann endlich Bewegung in die Voliere gekommen. Aus unseren zu Beginn winzigen Raupen waren richtig große und sehr lebhafte Distelfalter geworden, die gefüttert werden wollten. Mit aufgeschnittenen Orangen und überreifen Bananen ließen es sich alle in der Voliere gut gehen. Währenddessen bereiteten die Klassen die Auswilderung der Falter, in die nahen Wiesen rund um die JPGS, vor. Am letzten Schultag vor den Pfingstferien war es dann so weit. Mit der Voliere im Gepäck verließen die Klassen das Schulgelände. An einem geeigneten Plätzchen wurde dann die Voliere geöffnet und die ausgewachsenen und wohlernährten Schmetterlinge mit guten Wünschen in die Freiheit entlassen. Zurückblieben lediglich viele kleine und große Schmetterlingsforscher.

Ökomobil – Kleine Naturforscher unterwegs

Am Mittwoch, 20. März 2019 kam das Ökomobil für die Erstklässler der 1a nach Schallstadt.

Pünktlich zum Frühlingsanfang hatten wir herrlich sonniges Wetter für unseren Ausflug zum Waldspielplatz bei der Forsthütte. Auf unserer Wanderung sahen wir das Ökomobil schon von weitem. Alle 22 Erstklässler waren sehr gespannt.

Zu Beginn wurde ein Spiel gespielt, bei dem sich die Kinder in Bäume verwandelten. Dann ging es auf eine spannende Suche nach (Holz-)Tieren, die im Wald versteckt waren. Auch Spuren echter Waldtiere konnte man finden: Ein Reh hatte seine Schlafkuhle hinterlassen und Wildschweine im Boden gewühlt.

Später sammelten die Erstklässler: etwas Weiches, etwas das blüht, etwas das riecht. Sogar kleine Tierchen durfte man vorsichtig in kleinen Döschen einsammeln. Später wurden diese dann natürlich, nach eingehender Untersuchung – alle wieder in die Natur freigelassen.

Auch im Ökomobil selbst lernten die Erstklässler neue Dinge. Das Ökomobil ist nämlich wie ein kleines Klassenzimmer, in dem man sitzen kann. Es war für die Forscher besonders spannend, die gesammelten Blätter, Blüten, Moos und die Insekten zu mikroskopieren.

Die Zeit ging sehr schnell um uns wir hatten einen riesigen Spaß, bei dem wir sogar richtig viel gelernt haben!

Vielen herzlichen Dank an die beiden Mitarbeiterinnen des Ökomobils Baden-Württemberg!

Petra Kurz, Klassenlehrerin 1a                 

Was hüpft denn da?

Das muss ja wohl das Mathe-Känguru sein!

Denn am Donnerstag, 15.März 2018 fand er wieder statt – der bekannte Mathe-Wettbewerb! Hier dürfen für ein geringes Startgeld kniffelige und anregende Aufgaben gelöst werden und es wird jedes Jahr gefiebert, ob es denn auch einen Preisträger an der Johann-Philipp-Glock-Schule gibt!

Deutschlandweit nahmen übrigens in diesem Jahr über 900.000 Schüler und Schülerinnen teil – weltweit sogar über 6 Millionen! Und wir waren auch dabei! 75 Schüler und Schülerinnen der 3. und 4. Klassen stellten sich der Herausforderung. Es freut uns besonders, dass bei uns ein Test in italienischer Sprache geschrieben wurde und sogar drei auf syrisch!

Es ist nicht so, dass man „automatisch“ Gewinner an der Schule hat. Es muss eine bestimmte Punktzahl erreicht werden, um einen dritten, zweiten oder ersten Platz im Wettbewerb zu machen. Nun hatten wir das Glück, gleich 4 Kindern eine Auszeichnung zukommen zu lassen. Als Känguru verkleidet übergab in diesem Jahr Frau Kurz die Geschenke und Urkunden an die Preisträger.

In den 3. Klassen konnte Isabella Jogwitz (3a)einen 2. Preis und Pius Kaltenbach (3a) einen 3. Preis „erknobeln“.

Aus der Klasse 4 gab es für Marvin Mittelbach einen 3. Preis.

Außerdem bekam Tamara Leist aus der 4b das begehrte „Grüne T-Shirt“ für den weitesten Kängu-Sprung, was bedeutet, dass sie die meisten richtigen Aufgaben hintereinander gelöst hatte, nämlich 13!

Alle waren dann doch irgendwie „kleine Sieger“, denn jeder Teilnehmer bekam ein Pentomino -ein Denk- und Kombinationsspiel- als Geschenk.

Im nächsten Jahr wird es wieder spannend wenn es heißt: „Das Känguru kommt!“