Autor: Christiane von Zahn

Klassenübergreifender Unterricht: Gemeinsam leben, lernen und lachen

Seit Beginn des Schuljahres musiziert die 2a mit ihrer „kleinen Geschwisterklasse“ 1a zusammen. Im Musiksaal tummeln sich dann knapp 40 Kinder mit ihren zwei Lehrerinnen, die gemeinsam mit großer Freude reimen, klatschen, singen und Musikinstrumente kennen und spielen lernen. In einer so großen Gruppe verstehen die Schüler und Schülerinnen schnell, dass man Rücksicht aufeinander nehmen muss, um gut miteinander zu lernen. In der ersten Oktoberwoche wurde ein eigenes Instrument gebastelt: Eine Rassel. Man hat zwei Joghurtbecher gefüllt und miteinander verbunden. In der folgenden gemeinsamen Kunststunde beklebten die Kinder die Rassel noch schön, sodass lauter bunte Instrumente entstanden sind. Die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen! Pro Woche gibt es für die beiden Klassen nicht nur eine Kunst- und Musikstunde, sondern auch eine gemeinsame Doppelstunde Sport. Dabei lernen die Kinder natürlich Spiele und Regeln, aber vor allem bilden sich durch den gemeinsamen Unterricht mittlerweile auch Freundschaften, welche über die Klassengrenze hinaus gehen. So sieht man in den Pausen immer öfter „Klassen-Geschwisterkinder“ miteinander spielen. Petra Kurz, Klassenlehrerin 2a

Klasse 4a auf der Miniphänomena

Am Montag, 1. Juli 2019 fuhr die Klasse 4a zur Pädagogischen Hochschule in Freiburg. Dort haben uns Studenten empfangen. In der Eingangshalle waren ganz viele verschiedene Experimente aufgebaut, die wir in Gruppen ausprobieren durften. Hier berichten Kinder aus der Klasse, was sie erlebt haben: Peer Wir gingen zu einer Regentonne, die oben mit fester Folie zu war und unten hatte sie ein kleines Loch. Wenn man sich davorstellte und ein anderer auf die Folie schlug, gab das einen Luftstrom. Mein Lieblingsexperiment war das Erdbeben. Dort waren verschiedene Häuser aufgebaut und man musste herausfinden, welches Haus am meisten wackelt. Nicolas Mein Lieblingsexperiment war eine optische Täuschung. An kastenwänden waren zwei versetzte Bilder und in der Mitte ein spitz zulaufender Spiegel. Dadurch sah es so aus, als wäre das Bild dreidimensional. Hannah Wir haben ein Experiment mit Röhren gemacht, aus denen Töne rauskamen, wenn wir darauf schlugen, immer verschiedene: Bei den kleinen Röhren gab es hohe und bei den langen tiefe Töne. Mein Lieblingsexperiment war das mit dem Rohr. Da war ein langes Rohr, das am Ende …

B wie Buchstabenfest

„Wir können jetzt alle Buchstaben!“, freuen sich die Kinder der Klasse 1a! Das muss gefeiert werden! Am Freitag, 12. Juli 2019 trafen sich die Familien der 1a zum Klassen-Buchstabenfest. Alle Kinder waren schon tagelang vorher aufgeregt, denn es sollten viele tolle ABC-Stationen angeboten werden. Die Klassenlehrerin Frau Kurz hatte für jedes Kind aus Stoff den Anfangsbuchstaben genäht, der mit Farbe bedruckt werden durfte. Auch die Eltern hatten sich mächtig ins Zeug gelegt: Rund 20 Stationen gab es zu entdecken! Von „A wie Apfellauf“ bis „Z wie Zauberfarbe“ war so einiges geboten: Schmecken oder Schreiben mit verbundenen Augen, Dosenwerfen, Eulen und Schmetterlinge basteln, Eierlauf, wunderschöne Herzkekse verzieren, ein tolles Ratespiel, Hämmern, balancieren und bauen…und noch mehr! Die Kinder hatten einen Riesenspaß und man blickte in viele strahlende Gesichter, als man sich zum Schluss noch zum gemütlichen Abendessen zusammensetzte. Vielen Dank an alle engagierten Eltern und Helfer, die diesen Tag zu einen besonderen gemacht haben! Petra Kurz, Klassenlehrerin                              

Eselwanderung

Am Dienstag, den 2. Juli war die Eselwanderung  der 3a. Wir haben uns mit Herr Haury  und seinen beiden Eseln, die hießen Paulina und Angelo, beim Jesuitenschloss getroffen.  Dann sind wir den Schönberg hoch gewandert. Herr Haury hat uns verschiedene Heilkräuter erklärt, zum Beispiel das Johanniskraut. Er hat uns auch eine giftige Pflanze gezeigt, das war die Tollkirsche. Wir haben uns mit dem Führen der Esel abgewechselt.  Als wir oben angekommen sind konnten wir gut die Umgebung sehen. Unterwegs haben die Esel viel gefressen.  Dann sind wir wieder zum Jesuitenschloss zurück gewandert. Unterwegs haben wir einen  verschütteten Eingang von einem Bergwerk gesehen.  Es war ein toller Ausflug,  vor allem die Esel zu führen.  Am Ende haben wir eine Pfeilspitze aus Muschelkalk bekommen.  Samuel

Das rechnende Känguru war wieder da

Im März hatten wieder viele knobelbegeisterte Dritt- und Viertklässler für ein organisatorisches Startgeld von 2€ am Känguru-Mathematik-Wettbewerb teilgenommen. Bei den 24 Aufgaben mit steigendem Schwierigkeitsgrad konnte man Punkte sammeln. Wer dabei als Drittklässler über 89,79 Punkte und als Viertklässler über 103,75 Punkte kam, hat sich einen Extrapreis verdient (=3. Platz; 2. und 1. Platz erforderte mehr Punkte). Lange mussten wir geduldig warten, bis die Preise kurz vor den Pfingstferien endlich in der Schule angelangten und die Spannung war groß, ob wir an unserer Schule wohl wieder einen Preisträger haben würden. Im letzten Jahr gab es zwar niemanden, der so viele Punkte hatte, dass ein „1. Preis“ geliefert wurde, dafür gab es 2x „2.Preis“ und einmal einen „3. Preis“. Und genauso ist es in diesem Jahr auch wieder! Wir gratulieren Felix Meidinger aus der 3a zu einem 3. Preis! Wir lassen Anna Poteczin aus der 4b hochleben, die einen 2. Preis gewonnen hat! Wir rufen „Hurra!“ für Lorenz Gassert aus der 4a, der ebenfalls einen 2. Preis bekommt! „Wer wird wohl das Känguru-T-Shirt bekommen?“, fragten sich …

Kunst mal anders: „Wir haben die Wiese eingerahmt!“

Anfang Juni sah man die Schüler und Schülerinnen der Klasse 1a mit „leeren“ Bilderrahmen in Richtung einer Wiese laufen. Dort wurde zunächst ein guter Untergrund gesucht und dann der Rahmen mit allem ausgelegt, was man auf der Wiese so finden konnte. Anschließend wurden die Ergebnisse mit dem Fotoapparat festgehalten. Dabei gab es natürlich große Unterschiede in der Gestaltung. Hier könnt ihr nachlesen, was die Künstler sich bei ihren Werken gedacht haben: Malou, Noé und Leon L.: „Da sind Blumen, Steine und eine Sonne.“ Elena und Paula: „Wir haben uns ausgedacht, dass wir schöne bunte Blütenblätter verteilen.“ Abud: „Die Steine müssen schön sein!“ Diese und andere „Land.ART“-Werke der Klasse 1a können aktuell auch „live“ in der Johann-Philipp-Glock-Schule betrachtet werden. Petra Kurz, Klassenlehrerin 1a

Beflügelte Gäste in den ersten Klassen

Vorfreude und Aufregung machte sich kurz nach den Osterferien in den ersten Klassen breit. Wer sind die von den Klassenlehrerinnen und Herrn Schubert groß angekündigten Gäste? Und haben wir dafür überhaupt genug Platz in unseren Klassenzimmern? Mindestens fünf Neue sollten in die ersten Klassen kommen. Verpackt in einem recht kleinen Paket erreichten uns unsere Gäste. Nach dem ersten Kennenlernen legte sich die Aufregung bei den Kindern recht schnell und wandelte sich vielmehr in Neugierde sowie großes Interesse. Jede Klasse bekam nämlich Zuwachs von sogar sieben Schmetterlingsraupen. Diese – zu Beginn kaum größer als eine Bleistiftspitze – waren von nun an die Mitbewohner in den Klassen 1a und 1b. In den daran anschließenden Wochen bis zu den Pfingstferien sollte genau beobachtet, gezeichnet und insgesamt erforscht werden, wie aus einer kleiner Raupe ein schöner Schmetterling (oder noch präziser: ein Distelfalter) wird. Unsere „Haustiere“ bekamen dann auch schnell ein schönes Plätzchen im Klassenzimmer. Hier konnten sie fressen, schlafen, sich einfach wohlfühlen und eine Raupe sein -> Ein Leben wie im Paradies. Nachdem dann alle satt und zufrieden waren, …

Ökomobil – Kleine Naturforscher unterwegs

Am Mittwoch, 20. März 2019 kam das Ökomobil für die Erstklässler der 1a nach Schallstadt. Pünktlich zum Frühlingsanfang hatten wir herrlich sonniges Wetter für unseren Ausflug zum Waldspielplatz bei der Forsthütte. Auf unserer Wanderung sahen wir das Ökomobil schon von weitem. Alle 22 Erstklässler waren sehr gespannt. Zu Beginn wurde ein Spiel gespielt, bei dem sich die Kinder in Bäume verwandelten. Dann ging es auf eine spannende Suche nach (Holz-)Tieren, die im Wald versteckt waren. Auch Spuren echter Waldtiere konnte man finden: Ein Reh hatte seine Schlafkuhle hinterlassen und Wildschweine im Boden gewühlt. Später sammelten die Erstklässler: etwas Weiches, etwas das blüht, etwas das riecht. Sogar kleine Tierchen durfte man vorsichtig in kleinen Döschen einsammeln. Später wurden diese dann natürlich, nach eingehender Untersuchung – alle wieder in die Natur freigelassen. Auch im Ökomobil selbst lernten die Erstklässler neue Dinge. Das Ökomobil ist nämlich wie ein kleines Klassenzimmer, in dem man sitzen kann. Es war für die Forscher besonders spannend, die gesammelten Blätter, Blüten, Moos und die Insekten zu mikroskopieren. Die Zeit ging sehr schnell um …