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Eselwanderung

Am Dienstag, den 2. Juli war die Eselwanderung  der 3a. Wir haben uns mit Herr Haury  und seinen beiden Eseln, die hießen Paulina und Angelo, beim Jesuitenschloss getroffen.  Dann sind wir den Schönberg hoch gewandert. Herr Haury hat uns verschiedene Heilkräuter erklärt, zum Beispiel das Johanniskraut. Er hat uns auch eine giftige Pflanze gezeigt, das war die Tollkirsche. Wir haben uns mit dem Führen der Esel abgewechselt.  Als wir oben angekommen sind konnten wir gut die Umgebung sehen. Unterwegs haben die Esel viel gefressen.  Dann sind wir wieder zum Jesuitenschloss zurück gewandert. Unterwegs haben wir einen  verschütteten Eingang von einem Bergwerk gesehen.  Es war ein toller Ausflug,  vor allem die Esel zu führen.  Am Ende haben wir eine Pfeilspitze aus Muschelkalk bekommen.

 Samuel

Das rechnende Känguru war wieder da

Im März hatten wieder viele knobelbegeisterte Dritt- und Viertklässler für ein organisatorisches Startgeld von 2€ am Känguru-Mathematik-Wettbewerb teilgenommen. Bei den 24 Aufgaben mit steigendem Schwierigkeitsgrad konnte man Punkte sammeln.

Wer dabei als Drittklässler über 89,79 Punkte und als Viertklässler über 103,75 Punkte kam, hat sich einen Extrapreis verdient (=3. Platz; 2. und 1. Platz erforderte mehr Punkte).

Lange mussten wir geduldig warten, bis die Preise kurz vor den Pfingstferien endlich in der Schule angelangten und die Spannung war groß, ob wir an unserer Schule wohl wieder einen Preisträger haben würden. Im letzten Jahr gab es zwar niemanden, der so viele Punkte hatte, dass ein „1. Preis“ geliefert wurde, dafür gab es 2x „2.Preis“ und einmal einen „3. Preis“. Und genauso ist es in diesem Jahr auch wieder!

Wir gratulieren Felix Meidinger aus der 3a zu einem 3. Preis!

Wir lassen Anna Poteczin aus der 4b hochleben, die einen 2. Preis gewonnen hat!

Wir rufen „Hurra!“ für Lorenz Gassert aus der 4a, der ebenfalls einen 2. Preis bekommt!

„Wer wird wohl das Känguru-T-Shirt bekommen?“, fragten sich auch viele Schülerinnen und Schüler am Do, den 27.6.19, an welchem die Preisverleihung stattfand. Dieses traditionsreiche gelbe Shirt gebührt demjenigen, der die meisten „Känguru-Sprünge“ gemacht hat – sprich: Derjenige, der die meisten richtigen Aufgaben hintereinander hat! Hier gab es eine Überraschung! In diesem Jahr löste Lorenz Gassert sogar 21 richtige Aufgaben am Stück! Und das bei einer Gesamtzahl an 24 Aufgaben! Das ist eine unglaubliche Leistung und wir sind mächtig stolz auf unseren Viertklässler aus der 4a, der nun mit 2 Preisen beschenkt wird!

Doch jeder Teilnehmer war eigentlich ein Gewinner, denn es gab kleine Preise für jeden. In diesem Jahr wird der Känguru-Wettbewerb 25 Jahre und zu diesem Jubiläum gab es ein besonders schickes Geschenk: Ein Rubik´s-änlicher Knobelwürfel in metallisch-glänzenden Farben. Viel Spaß damit!

Im nächsten Jahr dürfen auch die jetzigen Zweitklässler das erste Mal am Wettbewerb teilnehmen! Die Drittklässler bekommen dann nochmal eine Chance, einen Preis zu „erknobeln“.

Kunst mal anders: „Wir haben die Wiese eingerahmt!“

Anfang Juni sah man die Schüler und Schülerinnen der Klasse 1a mit „leeren“ Bilderrahmen in Richtung einer Wiese laufen.

Dort wurde zunächst ein guter Untergrund gesucht und dann der Rahmen mit allem ausgelegt, was man auf der Wiese so finden konnte. Anschließend wurden die Ergebnisse mit dem Fotoapparat festgehalten.

Dabei gab es natürlich große Unterschiede in der Gestaltung. Hier könnt ihr nachlesen, was die Künstler sich bei ihren Werken gedacht haben:

Malou, Noé und Leon L.: „Da sind Blumen, Steine und eine Sonne.“

Elena und Paula: „Wir haben uns ausgedacht, dass wir schöne bunte Blütenblätter verteilen.“

Abud: „Die Steine müssen schön sein!“

Diese und andere „Land.ART“-Werke der Klasse 1a können aktuell auch „live“ in der Johann-Philipp-Glock-Schule betrachtet werden.

Petra Kurz, Klassenlehrerin 1a

Beflügelte Gäste in den ersten Klassen

Vorfreude und Aufregung machte sich kurz nach den Osterferien in den ersten Klassen breit. Wer sind die von den Klassenlehrerinnen und Herrn Schubert groß angekündigten Gäste? Und haben wir dafür überhaupt genug Platz in unseren Klassenzimmern? Mindestens fünf Neue sollten in die ersten Klassen kommen.

Verpackt in einem recht kleinen Paket erreichten uns unsere Gäste. Nach dem ersten Kennenlernen legte sich die Aufregung bei den Kindern recht schnell und wandelte sich vielmehr in Neugierde sowie großes Interesse. Jede Klasse bekam nämlich Zuwachs von sogar sieben Schmetterlingsraupen. Diese – zu Beginn kaum größer als eine Bleistiftspitze – waren von nun an die Mitbewohner in den Klassen 1a und 1b. In den daran anschließenden Wochen bis zu den Pfingstferien sollte genau beobachtet, gezeichnet und insgesamt erforscht werden, wie aus einer kleiner Raupe ein schöner Schmetterling (oder noch präziser: ein Distelfalter) wird. Unsere „Haustiere“ bekamen dann auch schnell ein schönes Plätzchen im Klassenzimmer. Hier konnten sie fressen, schlafen, sich einfach wohlfühlen und eine Raupe sein -> Ein Leben wie im Paradies. Nachdem dann alle satt und zufrieden waren, folgte die größte Hürde im Leben eines Schmetterlings: Die Verpuppung. Dafür kletterten die Raupen an den Deckel der Box, um dann von dort oben in ihrem Kokon herabzuhängen und sich langsam aber sicher in einen Schmetterling zu verwandeln. Es hieß also von da an warten und geduldig sein. 7 – 14 Tage sollte es dauern. Bevor es aber losgehen konnte, mussten alle Raupen noch in die größere Voliere umgesetzt werden. Denn nach dem Schlüpfen aus dem Kokon brauchen die Schmetterlinge nur 2 Stunden, um sich auf ihren ersten Jungfernflug vorzubereiten.

Nach dem langen Wochenende um Christi Himmelfahrt war dann endlich Bewegung in die Voliere gekommen. Aus unseren zu Beginn winzigen Raupen waren richtig große und sehr lebhafte Distelfalter geworden, die gefüttert werden wollten. Mit aufgeschnittenen Orangen und überreifen Bananen ließen es sich alle in der Voliere gut gehen. Währenddessen bereiteten die Klassen die Auswilderung der Falter, in die nahen Wiesen rund um die JPGS, vor. Am letzten Schultag vor den Pfingstferien war es dann so weit. Mit der Voliere im Gepäck verließen die Klassen das Schulgelände. An einem geeigneten Plätzchen wurde dann die Voliere geöffnet und die ausgewachsenen und wohlernährten Schmetterlinge mit guten Wünschen in die Freiheit entlassen. Zurückblieben lediglich viele kleine und große Schmetterlingsforscher.



Ökomobil – Kleine Naturforscher unterwegs

Am Mittwoch, 20. März 2019 kam das Ökomobil für die Erstklässler der 1a nach Schallstadt.

Pünktlich zum Frühlingsanfang hatten wir herrlich sonniges Wetter für unseren Ausflug zum Waldspielplatz bei der Forsthütte. Auf unserer Wanderung sahen wir das Ökomobil schon von weitem. Alle 22 Erstklässler waren sehr gespannt.

Zu Beginn wurde ein Spiel gespielt, bei dem sich die Kinder in Bäume verwandelten. Dann ging es auf eine spannende Suche nach (Holz-)Tieren, die im Wald versteckt waren. Auch Spuren echter Waldtiere konnte man finden: Ein Reh hatte seine Schlafkuhle hinterlassen und Wildschweine im Boden gewühlt.

Später sammelten die Erstklässler: etwas Weiches, etwas das blüht, etwas das riecht. Sogar kleine Tierchen durfte man vorsichtig in kleinen Döschen einsammeln. Später wurden diese dann natürlich, nach eingehender Untersuchung – alle wieder in die Natur freigelassen.

Auch im Ökomobil selbst lernten die Erstklässler neue Dinge. Das Ökomobil ist nämlich wie ein kleines Klassenzimmer, in dem man sitzen kann. Es war für die Forscher besonders spannend, die gesammelten Blätter, Blüten, Moos und die Insekten zu mikroskopieren.

Die Zeit ging sehr schnell um uns wir hatten einen riesigen Spaß, bei dem wir sogar richtig viel gelernt haben!

Vielen herzlichen Dank an die beiden Mitarbeiterinnen des Ökomobils Baden-Württemberg!

Petra Kurz, Klassenlehrerin 1a                 

Gipfelstürmerwochen an der Johann-Philipp-Glock-Schule – 180 Kinder laufen bis die Socken qualmen

3.116.249 Schritte brachten uns bei der Aktion „Zu Fuß zur Schule“ 2 mal auf den Gipfel des Mount Glock

Im Zeitraum vom 17.9.2018 bis zum 28.9.2018 nahmen wir, die Kinder der Johann- Philipp- Glock Schule, an der Aktion „Zu Fuß zur Schule“ des Deutschen Kinderhilfswerks und des Deutschen Verkehrsclubs teil. In diesen zwei Wochen sollten möglichst viele Kinder zu Fuß zur Schule laufen, denn das ist gut für unsere Gesundheit, unsere Konzentrationsfähigkeit und unsere Verkehrssicherheit. Außerdem gibt es immer wieder sehr gefährliche Situationen vor unserer Schule, wenn die Eltern mit ihren Autos an der Bushaltestelle parken. Daran wollten unsere Eltern und unsere Lehrer etwas ändern und der Elternbeirat der Johann- Philipp- Glock Schule erarbeitete ein tolles Konzept, mit dem wir an der Aktion teilnahmen: Gemeinsam sollten alle 180 Kinder unserer Schule Schritte sammeln und so den Mount Glock erklimmen, der in unserer Schule hängt. Für 6000 gesammelte Schritte durfte ein  Bergsteiger einen Zentimeter in Richtung Gipfel versetzt werden. Der Energiedienst sponserte jedem Kind sogar einen Schrittzähler. Jeden Morgen standen viele Kinder teilweise sogar etwas früher auf als sonst und machten sich zu Fuß zur Schule. Damit man nicht alleine laufen musste, gab es Treffpunkte, sogenannte Laufbushaltestellen. Schon am ersten Tag fiel uns auf, dass viel mehr Kinder zu Fuß unterwegs waren als normalerweise. In der Schule angekommen, trugen wir unsere Schrittzahlen in einen Laufpass ein und bereits nach einer Woche hatte der Bergsteiger den Gipfel unseres Schulberges erreicht. Wir hatten innerhalb einer Woche 1.869.170 Schritte gesammelt. Wir freuten uns sehr. Nun wanderte der Bergsteiger mit unseren gesammelten Schritten langsam wieder den Berg herunter. Wir nahmen uns fest vor, dass er es in der zweiten Woche noch einmal bis zum Gipfel schaffen sollte. Und das gelang uns auch. Mit noch einmal 1.247.079 Schritten erreichte der Bergsteiger am Abschlusstag ein zweites Mal den Gipfel. Der Jubel war groß und wir erhielten für unsere Teilnahme etwas Süßes. Wir, die Klasse 4b, gewann als Klasse mit den meisten Schritten den Wanderpokal. Die Aktion soll im zweiten Schulhalbjahr noch einmal wiederholt werden. Insgesamt sind während der zwei Wochen viel mehr Kinder zu Fuß zur Schule gekommen als sonst und die Eltern, die mit den Autos kamen, haben nicht mehr direkt vor der Schule geparkt, sondern auf einem Parkplatz in der Nähe. Wir fanden es echt toll, dass wir alle Schrittzähler hatten und so genau wussten, wie viele Schritte unser Schulweg lang ist. Wir hoffen, dass auch weiterhin viele Kinder zu Fuß laufen werden und freuen uns schon auf die Zeit, wenn die Aktion „Zu Fuß zur Schule“ an unserer Schule wieder stattfindet.

Klasse 4 b

Was hüpft denn da?

Das muss ja wohl das Mathe-Känguru sein!

Denn am Donnerstag, 15.März 2018 fand er wieder statt – der bekannte Mathe-Wettbewerb! Hier dürfen für ein geringes Startgeld kniffelige und anregende Aufgaben gelöst werden und es wird jedes Jahr gefiebert, ob es denn auch einen Preisträger an der Johann-Philipp-Glock-Schule gibt!

Deutschlandweit nahmen übrigens in diesem Jahr über 900.000 Schüler und Schülerinnen teil – weltweit sogar über 6 Millionen! Und wir waren auch dabei! 75 Schüler und Schülerinnen der 3. und 4. Klassen stellten sich der Herausforderung. Es freut uns besonders, dass bei uns ein Test in italienischer Sprache geschrieben wurde und sogar drei auf syrisch!

Es ist nicht so, dass man „automatisch“ Gewinner an der Schule hat. Es muss eine bestimmte Punktzahl erreicht werden, um einen dritten, zweiten oder ersten Platz im Wettbewerb zu machen. Nun hatten wir das Glück, gleich 4 Kindern eine Auszeichnung zukommen zu lassen. Als Känguru verkleidet übergab in diesem Jahr Frau Kurz die Geschenke und Urkunden an die Preisträger.

In den 3. Klassen konnte Isabella Jogwitz (3a)einen 2. Preis und Pius Kaltenbach (3a) einen 3. Preis „erknobeln“.

Aus der Klasse 4 gab es für Marvin Mittelbach einen 3. Preis.

Außerdem bekam Tamara Leist aus der 4b das begehrte „Grüne T-Shirt“ für den weitesten Kängu-Sprung, was bedeutet, dass sie die meisten richtigen Aufgaben hintereinander gelöst hatte, nämlich 13!

Isabella war ganz begeistert über ihr Geschenk – eine Wetter-Experimente-Box.

Pius Kaltenbach aus der 3a

Marvin Mittelbach aus der 4b

Alle waren dann doch irgendwie „kleine Sieger“, denn jeder Teilnehmer bekam ein Pentomino -ein Denk- und Kombinationsspiel- als Geschenk.

Im nächsten Jahr wird es wieder spannend wenn es heißt: „Das Känguru kommt!“

Die Natur erleben, kennen lernen und schützen mit dem Ökomobil

Am Freitag, 15. Juni 2018 machen wir uns gespannt auf den Weg zur Forsthütte in Wolfenweiler. Wir sind die Schüler und Schülerinnen der 4b der Johann-Philipp-Glock-Schule in Schallstadt mit unserer  Klassenlehrerin Frau Kurz.

Wir sind voller Vorfreude, denn am Waldrand wartet schon das Ökomobil auf uns. Frau Schwarz-Marstaller und ihre beiden Helfer Robert, der als Ökomobil-Helfer ein freiwilliges ökologisches Jahr macht, und Frédéric aus Montpellier begrüßen die Gruppe und erzählen, dass das Ökomobil vom Land Baden-Württemberg (Regierungspräsidium Freiburg im Referat 56) eingesetzt wird. Bereits über 100.000 Kilometer ist der grün-gelbe Bus im Großraum Freiburg schon herumgefahren und bringt großen und kleinen Kindern die Natur näher.

Nun dürfen wir als Naturforscher in Aktion treten und finden heraus, wie Lichtnelken aussehen, Waldziest riecht und Wegrauke schmeckt. Mit allen Sinnen wird heute die Natur erkundet. Kann man dieses Kraut essen? Welche Spuren hinterlassen Wildschweine? Hat die Hainbuche gezackte Blätter? Und auch ganz praktisch: Wie laufe ich über Brombeerenschlingen, ohne dass mich die Dornen stechen? Viele Fragen werden beantwortet und mit Begeisterung huschen die Kinder durch den Wald, suchen Pflanzen und Spuren von Tieren. Frau Kurz hört einen Buchfink und mit einem Gerät locken wir diesen sogar bis auf einige Meter an uns heran. Wir sehen einen Mittelspecht und finden mit großem Glück eine Hülle eines unter Naturschutz stehenden Hirschkäfers. Mit einem speziellen Computerprogramm im Ökomobil bestimmen wir, dass wir Hainbuchenblätter und Haselnuss gesammelt haben. In kleinen Döschen werden kurzzeitig kleine Insekten wie Hundertfüßler und Rosenkäfer transportiert, welche unter dem Mikroskop genauer betrachtet werden und so mancher ist überrascht, wie viele Insekten man doch im Waldboden finden kann. Mit in Gips gegossenen Tierspuren kann man Dachs, Hirsch oder Hund wiedererkennen, welche wir ebenfalls selbst herstellen dürfen.

Drei Stunden vergehen leider wie im Flug und viel zu früh müssen wir wieder einpacken. Den schönen Waldspielplatz hinterlassen wir natürlich genau wie wir ihn vorgefunden haben – Ehrensache für Waldforscher! Zur Erinnerung und zum Weiterlernen gibt´s noch ein tolles Plakat mit vielen Waldtieren und –pflanzen, welches ab heute bestimmt in einigen Kinderzimmern zu finden ist. So macht Naturschutz einfach Spaß! Vielen Dank an das Team des Ökomobils!

Petra Kurz, Klassenlehrerin

Die Klasse 4b vor dem Ökomobil

Clara und Marlene sammeln Hainbuchenblätter